Zu den Inhalten springen

Medizinische Schwerpunkte

  • Röntgendiagnostik (konventionelles Röntgen, Durchleuchtung)

    Konventionelles Röntgen

    Darunter verstehen wir alle Röntgenuntersuchungen, beispielsweise von Lunge, Wirbelsäule, Knochen und Gelenken inklusive orthopädischer Ganzbeinaufnahmen.

    Durchleuchtung

    • Dünndarmuntersuchungen in Sondentechnik (Enteroklysma)
    • Untersuchung des Enddarms (Defäkografie)
    • Videoschluckuntersuchungen
    • Kontrastdarstellung der venösen Blutgefäße (Phlebografie)
    • Untersuchung des Wirbelkanals (Myelografie) in Kombination mit der CT als Myelo-CT
  • Computertomografie (CT)

    Bei der Computertomografie werden die erkrankten Körperstellen in hoher Geschwindigkeit mit Röntgenstrahlen schichtweise durchleuchtet.

    • Computertomografie (Mehrzeilen-Spiral-CT mit 64 Zeilen)
    • Untersuchungen aller Körperregionen, Ganzkörper-CT
    • 2-D- und 3-D-Rekonstruktionen von Spiral-CT-Untersuchungen
    • Herz-CT (Calcium Score: Messung des Kalkgehalts der Herzkranzgefäße, CT-Koronarangiografie: Untersuchung der Herzkranzgefäße)
    • CT-Kolografie (“virtuelle Darmspiegelung, virtuelle Koloskopie”)
    • CT-gesteuerte Eingriffe wie Punktion, Drainage (Ableitung von Körperflüssigkeiten), Facettengelenkblockade (Schmerzen an einem Wirbelgelenk werden gezielt und kurzfristig ausgeschaltet), periradikuläre Therapie (PRT), also eine Schmerztherapie durch Ausschaltung von Nervengeflechten (bei Gefäßleiden und Tumorpatienten), Radiofrequenzablation (Methode zur lokalen Zerstörung von Gewebe) etc.
  • Kernspintomografie (MRT)

    Bei der Kernspintomografie bzw. der Magnetresonanztomografie wird der Patient einem Magnetfeld ausgesetzt. Die Untersuchung dauert länger als die Computertomografie, kommt dafür aber ohne Röntgenstrahlen aus.

    • Untersuchungen aller Körperregionen, Ganzkörper-MRT, MR-Angiografie
    • 2-D- und 3-D-Rekonstruktionen von MRT-Untersuchungen
    • Herz-MRT: zur Untersuchung der (Funktion, von Vitien (angeborenen oder erworbenen Herzmissbildungen), Durchblutungsstörungen des Herzmuskels (mit dem Medikament Adenosin), der Perfusion (Durchblutung) und der allgemeinen Vitalität
  • Angiografie (DSA) und interventionelle Radiologie

    Bei der Angiografie werden die Blutgefäße untersucht. Außerdem können therapeutische Eingriffe durchgeführt werden. DSA steht für digitale Subtraktionsangiografie: Hier werden die Bilder vor und nach der Gabe eines Kontrastmittels untersucht. Veränderungen sind so sehr genau zu erkennen.

    • Diagnostische Angiografien aller Körperregionen in DSA-Technik
    • Behandlung von Gefäßeinengungen oder –verschlüssen: Bei der PTA (perkutane transluminale Angioplastie) werden verengte oder verschlossene Blutgefäße zum Beispiel mit kleinen Ballons erweitert bzw. wieder geöffnet. Zusätzlich können auch  Stents (eine Art Schiene) gesetzt werden, um das Gefäß offen zu halten. Bei einer lokalen Lyse werden Blutgerinnsel aufgelöst.
    • Behandlung von Dialyseshunt-Einengungen oder -verschlüssen (PTA, Stents, lokale Lyse)
    • Behandlung von Aortenaneurysmata (Erweiterung der Hauptschlagader) mit einer  Gefäßprothese (Stentgraft)
    • Behandlung von Gallengangsverschlüssen (PTCD)
    • Anlage von Chemotherapie-Kkathetern (Portimplantation)
    • Anlage von perkutanen Magensonden (statt endoskopischer Gastrostomie)
    • Behandlung von Tumoren und Metastasen (Chemoembolisation bzw. Kombination von Chemotherapie und Unterbindung der arteriellen Blutzufuhr sowie Radiofrequenzablation)
    • Chemoembolisation und andere Embolisationen
    • Behandlung von schmerzhaften Gelenkserkrankungen (Radiosynoviorthese = RSO, siehe Nuklearmedizin)
    • CT-gesteuerte Eingriffe wie Punktion, Drainage, Facettengelenkblockade, periradikuläre Therapie (PRT), Schmerztherapie durch Ausschaltung von Nervengeflechten (CT-gesteuerte Sympathikolyse bei Gefäßleiden und Tumorpatienten), Radiofrequenzablation etc., siehe CT)
    • Weitere Eingriffe auf Anfrage
  • Sonografie (Ultraschall)

    Zur Verfügung steht ein modernes Ultraschallgerät einschließlich Farbdoppleruntersuchung für:

    • Bauch- und Beckenorgane
    • Leber
    • Nieren
    • Schilddrüse und Hals
    • Thorax
    • Weichteile
    • Gefäße (Arterien und Venen)

    Bei einer Farbdoppleruntersuchung kann die Richtung und Geschwindigkeit des Blutflusses farblich dargestellt werden.

  • Nuklearmedizin

    Zur Verfügung steht eine moderne Doppelkopf-Gamma-Kamera einschließlich SPECT (Schichtaufnahmen) zum Nachweis krankhafter Veränderungen in Knochen, Lunge, Brust, Schilddrüse, Leber und Nieren. SPECT ist die englische Abkürzung für Einzelphotonen-Emissionscomputertomografie.

    • Herzdiagnostik einschließlich Gated-SPECT (eine spezielle Schichtaufnahme)
    • Messungen der Durchblutung an den Extremitäten
    • Blutungssuche
    • Nuklearmedizinische Untersuchungen bei Kindern
    • Behandlung von schmerzhaften Gelenkerkrankungen mit Radiosynoviorthese (RSO): Dabei wird entzündlich veränderte Gelenkinnenhaut wieder hergestellt.
    • PET - CT
KONTAKT
Radiologie und Nuklearmedizin
Prof. Dr. med. Andrik Aschoff

Telefon: 0831 530-3569
Telefax: 0831 530-3599
Aktuelles
Bildgebung der Leber: Puzzeln für Fortgeschrittene