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Traumanetzwerk

Das Klinikum Kempten ist als eines der ersten bayerischen Krankenhäuser seit 2009 zertifiziert als regionales Traumazentrum. Zertifizierung und Vernetzung der Klinik in den Traumanetzwerken München/Oberbayern und Kooperation mit dem Traumanetzwerk Ulm. Eine entsprechende Zertifizierung erfolgt alle drei Jahre.

In unserer Region wurde so zum Beispiel die Klinik Immenstadt als lokales Traumazentrum, das Klinikum Kempten als regionales Zentrum und das Klinikum Großhadern und die Unfallklinik Murnau als überregionales Traumazentrum zertifiziert.

Ziel der Traumanetzwerke ist die bestmögliche Behandlung von Schwer- und Schwerst-verletzten Patienten. Es wurden klare Richtlinien zur Patientenübernahme von den Rettungsdiensten, der Behandlung der Patienten im Schockraum, im OP und auf den Stationen verbindlich erstellt.

Bedingung zur Zertifizierung im Traumaregister ist die Qualitätskontrolle im Traumaregister (Dokumentation aller Schwerverletzten und damit Vergleich der Behandlungsabläufe mit anderen regionalen Traumazentren).

Eine regelmäßige anonyme Evaluation der Rettungsdienste soll eine hohe Qualität bei der Übergabe durch die Rettungsdienste im Schockraum gewährleisten.

Vierteljährliche Qualitätszirkel „Traumazentrum Kempten“ mit allen an der Traumaversorgung beteiligten Kliniken, der Rettungsdienste, den Notärzte, des Rettungshubschraubers Christoph 17 und der integrierten Leitstelle sollen die Versorgung der Schwer- und Schwerverletzten optimieren.

Um Rönten, CT und Kernspinbilder unkompliziert von anderen Kliniken hier analysieren zu können bzw. um diese Bilder überregionalen Kliniken demonstrieren zu können, wurden Datenleitungen zu allen für uns relevanten Kliniken erstellt.

KONTAKT
Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Prof. Dr. med. Georg Täger

Telefon: 0831 530-3304
Telefax: 0831 530-3454
Aktiv für Herz und Kreislauf
Sana Kliniken AG: Starkes Engagement für Aufklärungs- und Präventionsarbeit.