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Diagnostische Verfahren

Um Ihrem Kind helfen zu können, müssen wir feststellen, warum es Beschwerden hat. Deshalb möchten wir Ihr Kind gründlich untersuchen. Dabei bemühen wir uns, so behutsam wir möglich mit unseren kleinen oder jugendlichen Patienten umzugehen.

Folgende Untersuchungsmethoden stehen in unserer Klinik zur Verfügung:

  • Transthorakale und transösophageale Echokardiographie

    Um die Aktivität des Herzens genau beobachten zu können, wenden wir ebenfalls den Ultraschall an. Bei der transthorakalen Echokardiographie wird der Ultraschallkopf am Brustkorb angesetzt. In seltenen Fällen erfolgt die Ultraschalluntersuchung über die Speiseröhre (Transösophageale Echokardiographie). Der Patient schluckt unter örtlicher Betäubung einen schmalen Schlauch mit der Ultraschallsonde. Diese Methode liefert eine bessere Darstellung bestimmter Teile des Herzens.

  • EKG und Langzeit-EKG

    Mit dem Elektrokardiogramm (EKG) wird die Tätigkeit des Herzen aufgezeichnet. Auch hier handelt es sich um eine völlig schmerzfreie Methode. Für das Langzeit-EKG führt der Patient - in der Regel für 24 Stunden - ein tragbares Gerät mit sich.

  • EEG und Langzeit-EEG

    Bei der Elektroenzephalographie (EEG) werden schmerzfrei die elektrischen Hirnströme gemessen. Auch hier gibt es die Möglichkeit, Aufzeichnungen über einen längeren Zeitraum vorzunehmen.

  • Polygraphie und Schlaflabor

    In unserem Schlaflabor können wir mit Hilfe der Polygraphie Atemstörungen während der Schlafphasen feststellen. Die Methode ist einfach: Mit verschiedenen Sensoren werden u.a. der Sauerstoffgehalt im Blut, Atembewegungen und Schnarchgeräusche aufgezeichnet.

  • Entwicklungstestung

    Mit verschiedenen Tests können wir Aussagen über den derzeitigen körperlichen und geistigen Entwicklungsstand von Kindern und Jugendlichen treffen.

  • H2-Exhalationstests

    Ein Atemtest kann angewandt werden, um die Ursache von Übelkeit oder Durchfällen herauszufinden. Außerdem kann eine bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms oder eine Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) nachgewiesen werden. Die Methode ist für den Patienten unkompliziert und nicht unangenehm.

  • Langzeit-pH-Metrie

    Mit diesem Verfahren werden die Säureproduktion des Magens gemessen oder die Ursachen von Sodbrennen (Refluxkrankheit) bestimmt. Dafür wird eine millimeterdünne Messsonde in Speiseröhre oder Magen eingeführt und für 24 Stunden fixiert. Das Messgerät ist an einen kleinen Computer angeschlossen, den der Patient mit sich trägt.

  • Dünndarmsaugbiopsie

    Bei dieser ungefährlichen Untersuchung werden mit einer dünnen flexiblen Sonde aus dem Dünndarm kleinste Gewebeproben entnommen, um etwa den Verdacht auf eine Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) zu erhärten.

  • Ganzkörperlungenfunktion (Bodyplethysmographie) mit inhalativer Provokation/Laufbandbelastung

    Um eine exakte Diagnose bei schweren Erkrankungen der Atemwege stellen zu können, führen wir sogenannte Ganzkörperlungenfunktionen durch. Bei der Messung sitzt der Patient in einer geschlossenen Kabine, in der sich der Druck beim Ein- und Ausatmen ändert. Bei einer inhalativen Provokation werden Stoffe eingeatmet, um zum Beispiel ein bestimmtes Allergen als Auslöser eines Asthma bronchiale nachzuweisen. Die Lungenfunktion kann auch bei körperlichen Belastungen eingeschränkt sein – deshalb bewegen sich unsere Patienten auch schon mal auf unserem Laufband.

  • Pricktestung

    Um Allergien auf Pollen oder Tierhaare nachweisen zu können, führen wir einen so gut wie schmerzfreien Pricktest durch, bei dem Allergenextrakte zumeist auf den Unterarm aufgeträufelt und mit einer Lanzette leicht in die Haut eingestochen werden. Quaddelbildungen und Rötungen geben Aufschluss über Art und Grad der Allergie.

  • Pilocarpin-Iontophorese

    Bei diesem Test wird der Salzgehalt des abgesonderten Schweißes gemessen, um eine Erkrankung wie die Mukoviszidose erkennen zu können.

  • Hörtestung

    OAE  (Screening- und Diagnosegerät für Frühgeborene und Risikogeborene)
    BERA (Screening und Hörschwellenbestimmung ins Besondere bei Frühgeborenen und Risikogeborenen)

KONTAKT
Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Neonatologie
Dr. med. Herbert Müller

Telefon: 0831 530-3202
Telefax: 0831 530-3459
Qualitätssiegel
Qualitätssicherung für die stationäre Ver- sorgung von Kindern und Jugendlichen