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Diagnostische Verfahren/Diagnosemethoden

Die Innere Medizin III bietet ihren Patienten in Zusammenarbeit mit den übrigen Abteilungen des Klinikums und assoziierten Instituten ein breites diagnostisches Spektrum an, das selten durch externe Untersuchungsverfahren ergänzt werden muss. Die moderne apparative Ausstattung von Radiologie und Endoskopie einschließlich Bronchoskopie sowie leistungsfähige Ultraschallverfahren garantieren  eine umfassende, rasche und schonende Diagnostik.

Zu den Methoden gehören:

  • Knochenmarkpunktion und -biopsie: In einem kleinen Eingriff werden Gewebeproben entnommen.
  • Feinnadelpunktion von Organen (Lymphknoten, Leber, Haut, Schilddrüse, Tumoren)
  • Ultraschallverfahren (Sonographie)
  • Ultraschallgesteuerte Punktionen und Biopsien
  • Punktionen von Liquor (Körperflüssigkeiten), Ergüssen (Pleura bzw. Brustfell, Bauchraum) und Abszessen
  • Hautstanzen: Hier werden winzig kleine Hautproben entnommen.
  • Mikroskopische Beurteilung von Knochenmark, Organzytologien (Zellen) und den vorgenannten Körperflüssigkeiten nach geeigneten Färbeverfahren
  • Videomikroskopie und Telemedizin bieten u.a. die Möglichkeit, externe Experten mit einzubeziehen.
  • Blutbilddiagnostik
  • Vollautomatisiertes Blutbild
  • Mikroskopische Blutbildbeurteilung, Differentialblutbild
  • Zytochemie: Der chemische Zellaufbau wird geprüft.
  • Blutgruppenserologie: Damit sind Untersuchungen zur Blutgruppe und zum Rhesus-Faktor gemeint.
  • Reguläre und irreguläre Erythrozytenantikörper: Die roten Blutkörperchen werden auf Antikörper untersucht.
  • Verträglichkeitsprobe von Erythrozytenpräparaten
  • Paraproteindiagnostik: Bei dieser Methode wird nach bestimmten Eiweißstoffen gefahndet, die einen Hinweis auf eine Erkrankung von Lymphzellen geben können.
  • Kryoglobuline sind abnorme Eiweißkörper des Blutes.
  • Serumviskosität: Bei diesem Verfahren wird die „Dicke“ des Bluts gemessen.
  • Beratung zu Zytokin-Antikörpern: Zytokine sind Botenstoffe des Immunsystems.
  • Gerinnungsstatus
  • Blutungszeit, Rumpel-Leede-Test: Der Test dient dazu, eine möglicherweise erhöhte Blutungsneigung festzustellen.
  • Gerinnungsfaktoren
  • Gerinnungsinhibitoren: Hier geht es um gerinnungshemmende Faktoren.
  • Fibrinolysediagnostik: Untersucht wird die körpereigene Auflösung eines Blutgerinnsels.
  • Thrombophiliediagnostik: Es wird die angeborene oder erworbene Neigung zu Blutgerinnseln untersucht.
  • Hämatologisches Labor
KONTAKT
Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin
Priv.-Doz. Dr. Otto Prümmer

Telefon: 0831 530-2226
Telefax: 0831 530-2457
Aktiv für Herz und Kreislauf
Sana Kliniken AG: Starkes Engagement für Aufklärungs- und Präventionsarbeit.