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Darmkrebs Zentrum Kempten-Allgäu

Leiter des Zentrums

Chefarzt Prof. Dr. Peter Büchler

Chefarzt Dr. Wolfgang Angeli

Zentrumskoordinator

Dr. Hans Heller

Im Darm-Krebs-Zentrum Kempten hat sich das Klinikum Kempten zusammen mit den niedergelassenen Kollegen zu einem Darm-Krebs-Zentrum zusammengeschlossen. In diesem Zentrum werden alle Versorgungsmöglichkeiten von der Früherkennung über die Therapie bis hin zur Nachsorge unter einem Dach zusammen angeboten. Die Vernetzung einer leistungsstarken Klinik mit hochqualifizierten niedergelassenen Ärzten stellt eine schnelle und effiziente Diagnostik und Therapie sicher. Die bestmögliche Behandlungsqualität zu Gunsten der Patienten kann so garantiert werden. Das Darm-Krebs-Zentrum Kempten behandelt nach den Vorgaben internationaler wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Leitlinien. Dadurch stellen wir eine Behandlung auf dem neuesten Stand des medizinischen Wissens sicher. Spezialisten verschiedener Einrichtungen und Fachrichtungen diskutieren in interdisziplinären Fallbesprechungen z.B. im Rahmen des Tumorboards gemeinsam über die jeweils bestmögliche Behandlung, sodass im Darm-Krebs-Zentrum Kempten Kompetenz zu Ihrem Nutzen gebündelt wird.

  • Vorteil für Patienten

    Ziel aller Bemühung ist eine Rund-um-Betreuung auf höchstem medizinischen Niveau. Dies reicht von der Diagnostik, Operation, Chemo- und Strahlentherapie, Schmerztherapie, psychologischen Betreuung, Stoma-Versorgung, Ernährungsberatung bis hin zur Rehabilitation und Tumornachsorge. Viele dieser Leistungen werden ambulant durch niedergelassene Kollegen erbracht. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sind fester Bestandteil unserer Organisationsstruktur. In regelmäßigen Abständen werden Informationsveranstaltungen für Patienten angeboten. Die Dokumentation unserer Behandlungsqualität ist für uns selbstverständlich.

  • Darmkrebs und Vorsorge

    Jährlich erkranken in Deutschland ca. 70.000 Menschen an Darmkrebs, der zweithäufigsten Tumorerkrankung überhaupt. Darunter versteht man Tumorerkrankungen des Dickdarms oder des Mastdarms. Dieser Tumor geht in den meisten Fällen von gutartigen Wucherungen in der Darmschleimhaut, so genannten Polypen, aus. Bei der Darmspiegelung können Darmpolypen als potentielle Darmkrebsvorstufen entfernt und die Krebsentstehung verhindert werden. Ab dem 50. Lebensjahr sollten die Vorsorge-Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen genutzt werden. Ab dem 56. Lebensjahr haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf eine Darmspiegelung im Rahmen der Vorsorge zur Krebsfrüherkennung. Nach 10 Jahren kann diese Untersuchung erneut in Anspruch genommen werden, bei Auffälligkeiten auch früher.

  • Darmkrebs ist heilbar

    Darmkrebsvorsorge und -früherkennung in Verbindung mit modernster endoskopischer und operativer Therapie sind die Voraussetzungen, dass Menschen nicht mehr an Darmkrebs sterben müssen. In unseren Kliniken und kooperierenden Einrichtungen stellen wir Ihnen die gesamte Bandbreite der Tumorprävention, Früherkennung und Therapie bösartiger Erkrankungen des Darmes zur Verfügung. Die enge Vernetzung innerhalb unseres Zentrums und eine fachübergreifende Besprechung jedes einzelnen Patienten sichert Ihnen eine Behandlung auf höchstem medizinischem Niveau und stellt somit sicher, dass die Behandlungsergebnisse unserer Patienten sehr gut sind.

  • Behandlung aus einer Hand

    Durch eine strukturierte Zusammenarbeit von niedergelassenen Ärzten und Kliniken sind wir in der Lage, hochspezialisierte Behandlungskonzepte, welche auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten angepasst werden, anzubieten. Wir bieten hierfür alle erforderlichen Möglichkeiten der modernen Diagnostik (Bluttests, Endoskopie, Kapselendoskopie, Dünndarmendoskopie, Endosonographie, Computer- und Kernspintomographie, Virtuelle Koloskopie, PET-CT, molekulargenetische Diagnostik etc.) und sichern unseren Patienten eine zeitnahe Untersuchung zu.

  • Operation

    Viele Veränderungen am Darm und insbesondere bösartige Tumore bedürfen einer operativen Therapie. Die meisten Operationen, die aufgrund einer gutartigen Erkrankung des Darmes  durchgeführt werden, sind heute eine Domäne der laparoskopischen Operationstechnik (minimal invasive Operation, Schlüssellochtechnik). Viele Operationen bei bösartigen Erkrankungen erfolgen heute ebenfalls laparoskopisch, sodass größere Narben vermieden werden. Hierzu steht Ihnen ein hochkompetentes Chirurgenteam zur Verfügung. Neueste Operationsverfahren finden bei uns Anwendung – sodass bei uns seit dem Jahre 2011 eine neuartige Operationstechnik bei Tumorerkrankungen des rechten Dickdarmanteils zum Einsatz kommt. Die Anlage eines künstlichen Darmausganges wird immer seltener und ist heute nur in ausgewählten Fällen notwendig. Sollte dies doch der Fall sein, steht Ihnen eine speziell dafür ausgebildete Stoma-Therapeutin zur Seite. In aller Regel kann ein künstlicher Darmausgang nach wenigen Wochen wieder beseitigt werden.

  • Was kommt nach der Operation?

    Die Behandlung vor, während und nach der Operation erfolgt so schonend wie möglich. Angelehnt an das sogenannte „Fast-Track-Konzept“ wird hierbei insbesondere eine umfassende Schmerztherapie, rasche Mobilisation und ein frühzeitiger Kostaufbau berücksichtigt. Bei Tumorerkrankungen kann in fortgeschrittenen Stadien vor oder/und nach der Operation eine Chemo- oder Strahlentherapie erforderlich sein. Für diese Therapie stehen Ihnen bei uns spezialisierte Onkologen und Strahlentherapeuten zur Verfügung. Oftmals wird die Chemotherapie ambulant und heimatnah durch einen niedergelassenen Onkologen erfolgen.

KONTAKT
Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie
Chefarzt Prof. Dr. med. Büchler

Telefon: 0831 530-3000
Telefax: 0831 530-3458
Aktiv für Herz und Kreislauf
Sana Kliniken AG: Starkes Engagement für Aufklärungs- und Präventionsarbeit.